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Veränderungen, An- und Umbauten

Schon nach den ersten drei Touren wurde der mitbestellte Fahrradträger wieder abgebaut und zwei Klappräder erworben. Diese können bei Bedarf ohne viel Aufwand in der Heckgarage verstaut werden. Damit nicht alle Erkundungen mit dem Wohnmobil unternommen werden mussten, habe ich einen Roller - einen Honda SHI 125 - erworben. Dieser bot überdies ein wunderbares Fahr- und Lebensgefühl. Hierfür musste ein entsprechender Träger und eine zusätzliche Luftfederung an- bzw. eingebaut werden. Ich habe mich für die Produkte der Firma SMV entschieden und die entsprechenden Arbeiten durch das RSC Dülmen durchführen lassen. Mit Hilfe der Spannvorrichtung war der Roller in wenigen Minuten sicher und fest auf dem Träger fixiert. Während der Tour im Sommer 2009 durch Italien kam der Roller zu seinem ersten Einsatz und hat Ulla und mir faszinierende Fahrten u.a. durch die Cinque Terre und dem Chiantigebiet ermöglicht. Im Juli 2011 bestand Ulla ohne Probleme ihren Führerschein Klasse A. Das Thema: "Träger / Zuladung" bei 3,5 t Gesamtgewicht bereitete mir zu diesem Zeitpunkt schon einige Sorgen. Da uns zudem Pfingsten 2011 auf dem Campingplatz in Enkhuizen der Roller gestohlen wurde, habe ich mich "umorientiert". Die Firma SMV kam mir bei den Kosten entgegen; ich konnte zu fairen Konditionen den Träger zurückgegeben, eine Anhängerkupplung montieren lassen und den "Alu Star Rolli" erwerben. 600 Kilo Zuladung und die Zulassung für 100 Stundenkilometer erlauben mir die CBF600n der Firma Honda, welche den Roller ersetzt hat, auf allen Touren mitzuführen. Zusätzlich wurde der Fahrradträger wieder montiert da die Klappräder viel Platz in der Heckgarage einnahmen und für sportliche Radtouren kaum zu gebrauchen waren. Die gesamelten Erfahrungen in Bezug auf Transport und Nutzung des Motorrades auf den Touren in den Folgejahren überzeugten uns aber nicht von dieser Kombination. Das Fahren mit der Träger- Rollerkombination war wesentlich einfacher, inbesondere das Rangieren rückwärts. Auch das Auf- und insbesondere das Abladen des Motorrades war für mich alleine kaum machbar. Aus diesen Gründen haben wir uns im Frühjahr 2014 zum Verkauf des Hängers und des Motorrades entschieden. Die Anschaffung einer neuen Träger- Rollerkombination ist geplant, wird aber voraussichtlich erst geschehen, wenn uns die Kinder nicht mehr auf den Touren begleiten werden.

Ohne Umwege an die vorgesehenen Ziele hat mich in den ersten Jahren der Naviceiver ZE-NC520 der Firma ZENEC gebracht. Er bot eine gute Qualität und viele andere sinnvolle Dinge (z.B. Bluetooth) zu einem fairen Preis. Gut und günstig eingebaut wurde er vom RSC Dülmen und auf meinen Wunsch an die Aufbaubatterie angeschlossen. Verliebt in technische Inovationen habe ich im September 2014 einen ZENEC Z-N720 2-DIN Naviceiver bei der Firma ACR-Bocholt erworben und einbauen lassen. Die baugleiche, etwa 80 € teureren MH-Edition (Mobile Home), habe ich verworfen, da mich auch das ZE-NC520 immer problemlos an die vorgesehen Ziele gebracht hat. Das Z-N720 hat mich bis jetzt zu 100% überzeugt. Hervorragende Navigation, überzeugende Bedienung des IPods, TMC, ein Doppeltuner mit sehr gutem Empfang und vieles andere mehr möchte ich nicht mehr missen. Auch die Firma ACR-Bocholt kann ich empfehlen; eine gute Beratung und ein kompetenter Einbau haben mich sehr überzeugt.

Um auf den Touren autark zu sein und die Energieversorgung unabhängig von einem Stellplatz mit Stromanschluss sicherstellen zu können, wurde eine Brennstoffzelle der Firma EFOY mit einer Leistung von 1.200 Wh pro Tag eingebaut. Die Spannung von 230V - beispielsweise für die Kaffeemaschine - erzeugte bis Anfang 2015 der Wechselrichter "PerfectPower PP 2002" mit integrierter Netzvorrangschaltung und Fernbedienung der Firma WAECO (mittlerweile Dometic). Dieser versorgte 6 Jahre alle 230V Steckdosen an Board zu jeder Zeit mit Spannung. Leider hat das Gerät aus undefinierbaren Gründen dann "den Geist aufgegeben". Bei Anschaffungskosten von ca. 800 € hat mich der Betrieb pro Jahr etwa 133 € gekostet; da hätte ich von WAECO besseres erwartet. Leider ist Service und Kundenbindung WAECO wohl nicht so wichtig, das Angebot eines Austauschgerätes mit nur einem Jahr Gewährleistung für fast 300 € habe ich abgelehnt. Leider war die Suche nach einem gleichwertigen Gerät anderer Hersteller erfolglos. Hohe Leistung mit Vorrangschaltung plus Fernbedienung gibt es wohl nur bei WAECO-Geräten. Daher habe ich mir im September für 250 € bei EBAY schweren Herzens einen gebrauchten WAECO MSP 1512-Wechselrichter beschafft und eingebaut. Jetzt gibt es wieder, mit etwas weniger Leistung, zu jeder Zeit "fernbedienbare" 100% Sinusspannung an allen Steckdosen. Bis heute funktioniert das Gerät problemlos; mal sehen wie lange...

Da alle Mitglieder der Familie Fußballfans sind und wir auch unterwegs kein Spiel des BVB verpassen wollen, habe ich auch noch eine "Oyster® Vision 85cm" SAT-Anlage der Firma ten Haaft auf das Dach bauen lassen. Als Receiver dient, nicht nur aufgrund des externen 12 Volt Netzteils, wie im heimischen Wohnzimmer eine "VU+ Solo2" der Firma VU+. Somit war es uns bis 2015 möglich unsere SKY-Karte auch im Wohnmobil zu nutzen. Leider wurde ich im Sommer 2015 gewzungen einen technisch minderwertigen SKY-Receiver mit darin "gepairter" Karte zu nutzen. Da ich mir Schrott nicht aufzwingen lasse habe ich mein SKY-Abo gekündigt, Fußball gab es danach wie früher wieder in der Sportschau des "Ersten". Einige Monate später versprach eine Softwareaktualisierung meiner "VU+ Solo2" die Unterstützung des CI+-Moduls von Sky. Ein neues Sky-Abo war schnell abgeschlossen, beide Receiver problemlos aktualisiert. Jetzt gibt es wieder Bundesliagübertragungen wo auch immer wir stehen. Um die so empfangenen Bilder betrachten zu können, habe ich bei der Firma MVM den TFT-LCD Fernseher "MobileTV STV 17 DVDT" erworben und an der im IXEO dafür vorgesehenen Halterung befestigt.

Ende 2019 habe ich den doch recht kleinen und betagten Fernseher "MobileTV STV 17 DVDT" durch einen Neuen ersetzt. Dazu musste zuerst eine Halterung beschafft und angepasst werden die es ermöglicht den Fernseher zu schwenken und während der Fahrt senkrecht zu fixieren. Das neue Model "Gelhard GTV-2482 LED 24 Zoll Wide Screen TV" unterstützt das CI+-Modul und hat zudem einen integrierten DVB-S2 Receiver. Dieser bietet leider nicht die Umschaltzeiten und den Komfort der  VU+. Um den Stromverbrauch zu senken habe ich aber auch diese ausgebaut denn wir nutzen den Fernseher ohnehin fast ausschließlich zum Betrachten der Spiele des BVB.

Auch die Gasanlage wurde durch das RSC Dülmen umgebaut. Die hintere Gasflasche wurde durch eine Tankflasche der Firma Wynen Gastechnik ersetzt. Ein externer Betankungsstutzen ermöglicht mittels entsprechender Adapter die problemlose Versorgung mit Gas in ganz Europa. Die vordere Reserveflasche habe ich zwecks Gewichtseinsparung durch eine Gasflasche der Firma Alugas ersetzt. Für zusätzliche Sicherheit und Steigerung des Komforts sorgt eine "DuoControl CS" der Firma Truma. Diese ist so eingestellt, dass die Reserveflasche nur bei leerer Tankflasche genutzt wird. Eine Fernanzeige im Fahrzeug informiert jederzeit über den aktuellen Betriebszustand.

Zur Steigerung des Komforts wurden durch das RSC Dülmen diverses Kleinigkeiten angebaut bzw. beschafft oder verändert. In der Dusche sorgt z.B. ein Teakholzboden für ein angenehmes Aussehen. Zusätzliche Lampen sowie 12 Volt Steckdosen am hinteren Kleiderschrank und oberhalb des Esstisches spenden Licht bzw. erlauben den Betrieb eines Notebooks (mit 12 Volt Ladegerät) überall im Fahrzeug. Im Sommer sorgt ein Teppichboden im Fahrerhaus für mehr Wohlbefinden, im Winter eine dicke Gummimatte für angenehme Wärme und Schutz vor Dreck. In der Heckgarage nutze ich 2 "Cargo Strap Kits" der Firma Fiamma zur Befestigung der Campingstühle. Den nach einem kostspieligen Fehlversuch erworbenen Q120 Gasgrill der Firma Weber habe ich 2019 durch einen GoAnywhere, ebenfalls von der Firma Weber ersetzt. Diesen nutze ich mit Hilfe eines entsprechenden Anschlussschlauches am 30mbar Außenanschluss des Wohnmobils. Für beide Türen der Heckgarage habe ich bei Carafun die Schuh Organizer der Firma Thule erworben. Die Aufbautür sowie beide Türen der Heckgarage wurden zusätzlich mit Fiamma Safe Door, die Fahrerhaustüren mit abschließbaren HEOSafe Systemen der Firma HEOSolution gesichert.

 

Fachmännisch und zu fairen Konditionen wurden noch vor der ersten Tour 2012 durch das RSC Dülmen nötige Arbeiten (TüV-Abnahme, Dichtigkeitsprüfung und Erneuerung der Aufbaubatterie) durchgeführt. Nach mehr als 50.000 Kilometern Laufleistung mussten im Frühjahr 2012 die vorderen Reifen ersetzt werden. Die Firma Reifen Stiebling wechselte mir die noch guten Sommerreifen von der Hinterachse an die Vorderachse und montierte hinten neue Ganzjahresreifen. Nach den Herbstferien 2012 wurde auch das vordere Paar Sommerreifen durch Ganzjahresreifen ersetzt. Im Frühjahr 2014 gab es an unserem IXEO leider einen kostenintensiven Defekt. Obwohl sich im Fahrverhalten keine Probleme bemerkbar machten, zeigte die Warnlampe für die Einspritzanlage ein Problem an. Für über 500 € musste die Drosselklappe erneuert werden. Dieses sowie die Aktualisierung der Motorsteuerungssoftware habe ich, in der Hoffnung auf ein gutes Kulanzverhalten, durch eine Vertragswerkstatt der Firma Fiat durchführen lassen. Leider musste ich den Rechnungsbetrag komplett übernehmen. Neue Bremsbelege an den Vorderreifen waren nach einer für die Bremsbelege strapaziösen Reise durch Österreich im Herbst 2014 nach mehr als 80.000 Kilometern Laufleistung fällig. Diese Arbeit, verbunden mit einem Systemcheck und einem Ölwechsel, wurden fachmännisch und zu günstigen Konditionen durch das Autohaus Hampf durchgeführt.

2016 hatten wir leider direkt am Samstag nach dem Beginn der Sommerferien, nur ca. 30 Kilometer vor unserem Ziel Contis-Plage, einen folgenschweren Unfall mit unserem IXEO. Wohl durch ein Hindernis auf der Autobahn platzten beide Hinterreifen. Fast unkontrollierbar knallten wir frontal in die rechte Leitplanke. Zum Glück keine Personenschäden aber auch keine 6 Wochen Urlaub, sondern: ADAC, Abschleppwagen, Leihwagen und ab nach Hause. Nachdem der ADAC einige Tage später den Rücktransport des IXEOs durchgeführt und der Gutachter der Versicherung den Schaden taxiert hatte (ca. 23.000 € bei 32.000 € Restwert), wurde dieser durch das RSC Dülmen fachmännisch und noch vor dem Beginn der Herbstferien behoben. Leider kam es da schon nach ca. 200 Kilometern Fahrt in Richtung Freiburg im Breisgau zu einem Folgeschaden; ein abgerissener KAT hinderte uns an der Weiterfahrt. Auch dieses Mal half der ADAC vorbildlich und schnell, wir wurden noch am gleichen Tag zum RSC Dülmen zurückgeschleppt. Nach der Übernachtung vor Ort wurde uns freundlicherweise am nächsten Morgen ein anderes Wohnmobil zur Verfügung gestellt mit welchem wir nach dem Umladen einiger Sachen sofort unseren wohlverdienten Urlaub an der Côte d’Azur antraten. Dieser Unfall und die Folgen haben für mich mal wieder bewiesen: Es gibt sie noch die kundenorientierten Unternehmen wie den ADAC und das RSC Dülmen. Auch meiner Versicherung, dem HDI kann ich nur meinen Dank aussprechen. Immer freundliche Mitarbeiter am Telefon, ein kompetenter Gutachter sowie unkomplzierte und schnelle Schadensregulierung.

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