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Pfingsten - Camping in Bredene und ein Tag in Brügge

Über die Pfingsttage in diesem Jahr wollten wir mal die belgische Nordseeküste erkunden und uns die Stadt Brügge ansehen. So steuerten wir unseren IXEO schon am frühen Freitagnachmittag in Richtung Antwerpen. Leider verloren wir auf dem dortigen Autobahnring aufgrund des starken Verkahrsaufkommens viel Zeit. Zudem nahm ich die Naviansage mich links zu halten an einer Stelle (zum zweiten mal) zu genau und war plötzlich mitten im Verkehrstrubel der Großstadt. Verspätet erreichten wir den in Bredene (Google Maps) vorgesehenen Campingplatz "Astrid". Da dieser schon voll belegt war, verwies man uns zu dem wenige Meter entfernten Campingplatz Duinzicht. Dort bekamen wir einen schönen und großen Platz zugewiesen auf welchem wir uns wenig später gemütlich einrichteten.

Bredene / De Haan

Bei sporadisch "leichtem" Wind probierten wir das erste Mal den neuen Windschutz, ein Geburtstagsgeschenk unseres ebenfalls wohnmobilisierten Freundes Ulrich an Ulla. Bei herrlichem Sonnenschein genossen wir am folgenden Tag das Campingleben mit allem was da so zugehört: Strandspaziergang, Grillen, Lesen. Am Sonntag radelten wir in den ca. 8 Kilometer entfernten Badeort De Haan um dort durch die Gassen und über die Strandpromenade zu bummeln. Anschließend tankten wir ausgiebig die Sonne bei einer kleinen Erfrischung in einer der Strandbuden.

Brügge

Am Montag machten wir uns schon früh auf den Weg in das nur etwa 25 Kilometer entfernte Brügge (Google Maps). Den dortigen Wohnmobilstellplatz "Kampeerautoterrein Interparking" fanden wir problemlos. Trotz der wahnsinnig hohen Gebühren (25 € bis 11 Uhr am Folgetag in der Hauptsaison welche im März anfängt!!!) füllte sich der Platz im laufe des Tages komplett. Die engen Plätze erlauben bei belegtem Nachbarplatz gerade noch das öffnen der Tür - totaler Nepp um nicht zu sagen Ausbeuterei! Da der Platz nicht zum gemütlichen Verweilen animiert aber nur wenige Gehminuten vom historischen Stadtkern entfernt liegt, machten wir uns sofort auf und erkundeten zu Fuß die Stadt. Wie Mann und Frau sehen kann, schön aber viel zu teuer. Brügge, das Venedig des Nordens hat mich in einer Hinsicht wirklich an Venedig erinnert: Viele Touristen welche nach Strich und Faden ausgebeutet werden - wir kommen nie wieder. So machten wir uns früh am nächsten Tag auf die Heimreise und kamen, dieses Mal ohne Stau, problemlos am frühen Nachmittag nach Hause.